AEROSPACE LAB  ist externer Partner des Schülerforschungscampus der Universität Stuttgart, der am Tag der Wissenschaft gegründet wurde. Der Schülerforschungscampus bietet Schülerinnen und Schülern „Wissenschaft zum Anfassen“. Workshops, Praktika, Schnupperangebote  zum Forschen und Experimentieren sind auf die verschiedenen Altersgruppen  ( von der ersten bis zur Abschlussklasse ) zugeschnitten. Ziel ist es, die vielen vorhandenen  Angebote zu bündeln und damit den Schülern und Eltern einen Überblick zu geben. Desweiteren sollen die Schüler an die Universität  Stuttgart und den wissenschaftlichen Betrieb herangeführt werden.  Zudem  kann durch die vielfältigen Aktivitäten das Lehrangebot der Schulen ergänzt werden. Der Schülerforschungscampus  sei „nicht als konkreter Ort, sondern als eine virtuelle Plattform zu begreifen“, erklärt Frau Mayer-Grenu, die Pressesprecherin der Uni Stuttgart. Die Teilnahme des AEROSPACE LAB beim Tag der Wissenschaft, am 2. Juli auf dem Unicampus in Stuttgart, war deshalb in zweierlei Hinsicht  sehr erfolgreich. Zum einen die oben erwähnte Aufnahme des AEROSPACE LAB  und Gründung des  Schülerforschungscampus (Sfc) und zum zweiten die Aktionen  am Stand des AEROSPACE LAB. Diese waren bei Groß und Klein sehr begehrt. Die Aktivitäten des AEROSPACE LAB bezogen sich bei dieser Veranstaltung speziell auf  Grundschulkinder. Von Strohhalmraketen,  Zündholzraketen über Zimmerbumerang  bis hin zu Wasser-Druckluftraketen wurde den ganzen Nachmittag über gebastelt, gebaut und abgeschossen. Die Schüler des AEROSPACE LAB , die sonst die Kernprojekte, Mikrosatelliten, Fluglabor oder Robotik besuchen, tauschten an diesem Nachmittag die Rollen und betreuten und leiteten selbst die Bastelgruppen für  die  Kleinsten. Der große Zulauf von Kindern am  AEROSPACE LAB -Stand zeigte, dass die Schüler mit den Angeboten goldrichtig lagen. Es machte sichtlich sowohl den Kindern, als auch den „Schülerbetreuern“ Spaß  bei schönstem Sonnenschein unter dem großen Schirmzelt die Aktivitäten anzubieten. Der selbstgebaute „Experimentier Windkanal“ wurde pausenlos bestaunt und von Klaus Hinkel (Leiter des Projektes  „Fluglabor“ ) und Lukas Wagner (Schüler des Projektes „Fluglabor“)  fachmännisch erklärt. Der absolute „Renner“ war jedoch der Bau und Abschuss der Wasser-Druckluftraketen. In kleinen Gruppen bauten die Kinder und die beiden Schüler,  Fabian Jaus und Kevin Hendriks , die der Mikrosatellitengruppe angehören, diese besagten Raketen, versahen sie mit ihren Namen und schossen diese dann anschließend in den Stuttgarter Himmel. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, nachdem einige der Raketen  von den Kindern so perfekt gebaut wurden, dass diese bis zu 8 Stockwerke hoch flogen. Von dem regen Treiben konnte sich auch der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Dr-Ing. Wolfram Ressel , beim Besuch des Standes überzeugen, der von Prof. Dr. Heinz Voggenreiter das gesamte Programm des AEROSPACE LAB vorgestellt bekam. Dr. Roland Feil, der für das AEROSPACE LAB den Grundschulkurs „Wasser und Luft“ leitet, nahm an der großen Experimentiermeile teil, die auf dem Unicampus aufgebaut war. Dort wurden Experimente zum Mitmachen  an 100 Tischen angeboten.  Die von Herrn Feil aufgebauten Experimente, u. a.  mit Papier Chromotographie ließen sich viele Kinder natürlich nicht entgehen. Die Schüler, Gela Hämmerling, Annika Gack, Hanna Dettki, Hannah Kurz, Tim Liewer  und Konstantin Hinsberger waren ebenso im Einsatz, wie Klaus Hinkel, Thomas Epple, Oliver Kraus , Heinz und  Angie Voggenreiter, die ehrenamtlich für das AEROSPACE LAB arbeiten,  um den vielen Interessierten das Programm des AEROSPACE LAB vorzustellen. Das Team des AEROSPACE LAB bedankt sich bei allen Mitwirkenden  ganz herzlich für das große Engagement, ohne das ein so rundum gelungener Auftritt beim Tag der Wissenschaft  nicht möglich gewesen wäre. Bildmitte: Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel, Rektor Universität Stuttgart Ein Besuch auf der Homepage des Schülerforschungscampus der Uni-Stuttgart  www.uni-stuttgart.de/sfc  lohnt sich immer.