Bereits zum vierten Mal richtete das AEROSPACE LAB einen Experimentiernachmittag für die Lebenshilfe aus. 16 Teilnehmer meldeten sich bei Frau Helene Altenbuchner, die ehrenamtlich diese Ausflüge organisiert, für diesen Nachmittag an. „Schön, dass so viele bekannte Gesichter dabei sind“, freute sich Angie Voggenreiter, die operative Leiterin des Jugendforschungszentrums, und begrüßte die Gruppe im LAB.

Die gut aufgelegten Besucher füllten schnell die Räume des AEROSPACE LAB, suchten die vorbereiteten Experimentierstationen auf und begannen sogleich mit dem Basteln, Bauen und Programmieren.

Ein Windrad durften sie an der ersten Station basteln. Aus bunter, dicker Folie sollten die Flügel dafür ausgeschnitten werden und nach dem Zusammenfügen an einen festen Holzstab montiert werden. Die Hilfe der geschickten LAB-Betreuerinnen nahmen dabei einige in Anspruch. Viel Kreativität und Ausdauer zeigten die Gäste beim Verzieren ihrer Windräder und dann stand noch ein ganz  besonderer Test an. Klaus Hinkel, Seniorbetreuer im LAB, machte ordentlich Wind mit dem LAB-Windkanal und einem weiteren großen Gebläse und testete so zusammen mit den etwas aufgeregten Teilnehmern die Funktionstauglichkeit der Windräder. Gespannt hielten diese ihre fertig gebastelten Exemplare immer näher an das Gebläse und freuten sich lautstark, wenn das Windrad stand hielt und sich immer schneller drehte. Ganz mutige, wie Freddy, Birgit und Henrike. ließen sich sogar kurz im Windkanal die Haare durchpusten und waren sehr erstaunt, über den kräftigen Wind, der aus dem Gerät blies.

An Station 2 verdeutlichten die Betreuer der Lebenshilfe mit einem einfachen Versuch, dass das Auseinanderdriften zweier zusammengebundener Luftballons, durch den Unterdruck entsteht, wenn man leicht zwischen die Ballons hineinbläst. Den Teilnehmern bereitete das sichtlich Freude.

 

Roboter zu programmieren, die aus Lego gebaute Tiere in ein bestimmtes Feld schoben, war die dritte große Herausforderung an diesem Nachmittag. Uli Munz mit seinen Robotik Betreuern, die wie jedes Jahr sehr zahlreich am Start waren, hatten sich eine tolle Aufgabe ausgedacht, so war es unisono von den Schützlingen von Frau Altenbuchner zu hören. Die hatten großen Spaß am Bauen, Programmieren und natürlich am Jubeln, wenn der Roboter genau das machte, was sie ihm einprogrammierten. Mit der geschickten Hilfe der Betreuer klappte das wunderbar und die Stimmung im Robotikraum hätte nicht besser sein können.

 

 

Den Abschluss bildete dieses Jahr ein Vortrag von Prof. Dr. Heinz Voggenreiter, stellvertretender Vorsitzender des Jugendforschungszentrums. Er nahm die Gäste mit auf eine Reise von der Erde zum Mond und weiter zum Mars mit faszinierenden Bildern von der Marsoberfläche und einem vielleicht zukünftigen Mondvillage. Die Besucher genossen hörbar den Trip durch das Universum und lauschten sehr interessiert.

 

Die mitgebrachten selbstgebackenen Kuchen und der Kaffee schmeckten anschließend allen besonders gut, nachdem den Nachmittag über so fleißig gearbeitet und zugehört wurde. Inge Wolfer und Uli Munz setzten einen schönen Schlusspunkt und erfreuten die überaus zufriedenen Teilnehmer mit einer Urkunde.

 

„Nach dem AEROSPACE LAB ist vor dem AEROSPACE LAB“, stellte Henrike fest und so wird es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben.