Nanosatelliten-Team ist als einziger Teilnehmer aus BW am 1. Deutschen CanSat-Wettbewerb in Bremen dabei.

Nach unserem Erfolg in den letzten Sommerferien, arbeiteten wir hart daran unseren zweiten Meilenstein zu erledigen, anstatt uns auf unseren Lorbeeren auszuruhen. Doch noch bevor wir das nächste Projekt, den Flug mit einem Wetterballon richtig planen können, kommt uns etwas dazwischen.

CanSat-Wettbewerb

Unser selbstgebauter Nanosatellit des letzten Wettbewerbs.

Im Jahr 1998 fand zum ersten Mal der sogenannte CanSat-Wettbewerb statt. Übersetzt bedeutet Cansat „Dosen-Satellit“ und im Prinzip ist es genau das. Jedes Jahr treten Teams gegeneinander an und bauen einen kleinen Dosensatelliten, der normalerweise mit einer Modellrakete oder einem Wetterballon in Höhen bis zu 4000 Metern gebracht wird. Der Dosen-Satellit ist dabei maximal 115 mm hoch und hat einen Durchmesser von 66 mm. Ein maximales Gewicht von 350 g ist vom Wettbewerb vorgegeben. Doch der Satellit hat nicht einfach nur die Aufgabe zu überleben. Er muss sowohl eine Primär-, als auch eine Sekundärmission erfüllen, die von Wettbewerb zu Wettbewerb unterschiedlich sein kann. Mehr Infos dazu gibt’s auf „http://www.cansat.de/“.

Zum ersten Mal findet ein CanSat Wettbewerb in Deutschland statt. Die technischen Anforderungen dabei sind sehr hoch, doch uns schreckte das nicht ab. Die Primärmission besteht dieses Jahr in der Messung von Luftdruck und Temperatur, während die Sekundärmission von den Teilnehmern frei gewählt werden kann. Wem die Besten Ideen für die Sekundärmission einfallen, hat in der Bewerbung bessere Chancen. Nach Absprache mit unserer Gruppe haben wir uns bis zum 14. Februar mit einem anspruchsvollen Konzept für „ASL-Sat 2“ beworben und hofften das Beste.

Als wir am 28. Februar die Rückmeldung bekamen, war die Freude echt riesig. Wir sind dabei! Nur 10 von 38 Bewerbungen in ganz Deutschland waren angenommen worden und wir haben es als einziges Team aus Baden-Württemberg geschafft. Nun gilt es die Konkurrenz auszustechen, doch das wird echt schwer. Obwohl wir bereits letzten Sommer so ein ähnliches Projekt gelöst haben, ist unsere Konkurrenz stark. Es wird nicht nur unser Endprojekt und das Ergebnis bewertet, sondern auch die Öffentlichkeitsarbeit, der Lernfortschritt und unser Teamwork. Das heißt für uns, wir müssen jedes unserer Treffen dokumentieren bis ins kleinste Detail. Weiterhin werden wir jede Woche unsere Fortschritte in einem Blog hoch laden (http://asl-sat.jimdo.com/). Bis im Oktober der Satellit  in Bremen gestartet wird ist zwar noch viel Zeit, doch wir müssen uns ran halten – so wird eine Dose zur Herausforderung!