50. Koordinierungsmeeting der DLR_School_Labs in Hamburg
Nach dem Treffen in Cottbus im letzten Herbst war dieses Mal das DLR-School_Lab in Hamburg Ausrichter des Koordinierungstreffens. Joachim Drocur nutzte die Gelegenheit zu einer persönlichen Verlängerung des Aufenthalts, bei der ein Besuch der Elbphilharmonie natürlich nicht fehlen durfte.
Bei strahlend blauem Himmel trafen sich die DLR_School_Labs am 29. April an der TUHH, der Technischen Universität Hamburg, einer relativ kleinen Uni im Süden von Hamburg im Stadtteil Harburg.
Gegenüber früheren Treffen war die persönliche Präsenz der 17 Verantwortlichen sehr hoch. Nur das DLR_School_Lab in Oberpfaffenhofen war online zugeschaltet, da sie am zweiten Tag einen Besuch von Forschungsministerin Bär erwarteten.
Ein wichtiger Punkt der Agenda ist jeweils der Bericht aus den einzelnen Labs. Dazu sei erwähnt, dass die Arbeitsweise der DLR_School_Labs sehr verschieden ist von unseren Projekten im AEROSPACE LAB. Dort wird ein Parcours von Experimenten aufgebaut, die von einer Schulklasse oder einer Schülergruppe an einem Tag durchlaufen wird. So bietet z.B. Aachen einen Versuch zu gestengesteuerten Drohnen an, Jena einen 3D-Drucker für Schokolade und Dortmund einen Bio-Reaktor. Am zweiten Tag der Tagung hatten wir die Gelegenheit, bei einem Rundgang durch das Hamburger Lab deren Versuche zu bestaunen, etwa das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe, Windkanalversuche, Schalldämmung eines Flugzeugs oder zum Thema Energiebedarf. Da an der TUHH ein Schwerpunkt beim Schiffsbau liegt, durfte ein Versuch zur Festigkeit von Materialien nicht fehlen, da hier auch ein großer Forschungsschwerpunkt der Uni liegt.
Neben vielen organisatorischen Themen wurde auch berichtet über die aktuell laufende Raumfahrt-Show, die Kinder zwischen der 3. Und 6. Klasse für Weltraumthemen begeistern soll und die im Juli nochmals nach Stuttgart kommen wird. Verstärkt wenden sich die DLR_School_Labs mit ihrem Angebot an Grundschulen, um frühzeitig das Interesse für den MINT-Bereich zu wecken.
Die Begeisterung für Technik, Fliegen, Raumfahrt war am Nachmittag des 1. Tages auf der Agenda beim Besuch von Airbus in Hamburg. Die Geschäftsführung am Standort wollte von uns Anregungen, wie wir dies erreichen und was sie eventuell selbst beisteuern können, um mehr Ausbildungs- und Studienplätze bei Airbus besetzen zu können.
Bei einer Fahrt über das Betriebsgelände konnten wir in mehreren Hallen die Montage verschiedener A 320-Modell verfolgen. Imposant ist die Logistik mit den unterschiedlichen Teilen, die aus ganz Europa (Frankreich, Spanien, Italien, Rumänien) angeliefert werden, aufgrund der Größe bisweilen mit einem Beluga.
Am 2. Tag lag der Schwerpunkt neben dem erwähnten Rundgang durch das Hamburger DLR_School_Lab bei einer Diskussion mit Romy März, die online zugeschaltet war und über Ausbildungsmöglichkeiten und duale Studiengänge beim DLR informierte.
Zum Schluss sei noch erwähnt, dass wie immer der informelle Austausch, etwa beim gemeinsamen, gemütlichen Abendessen großen Raum hatte und die Gespräche und das Miteinander in einer wertschätzenden Atmosphäre erfolgten.







