Am 12.1.2016 war es wieder so weit, das AEROSPACE LAB veranstaltete einen Ausflug nach Augsburg zur Besichtigung des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des DLR, sowie zu Mt Aerospace.

Diesem Ausflug wohnt eine gewisse Tradition bei, da der erste Schüler- und Betreuerausflug des AEROSPACE LAB ebenfalls zu Mt Aerospace, einem unserer größten Sponsoren, seit Gründung des LABs ging. Da das AEROSPACE LAB in den letzten 5 Jahren um viele Schüler angewachsen ist, durften dieses Mal leider nur einige wenige Gruppen an dem Ausflug teilnehmen. Mit dabei waren das Team Go-Kart, das Team Rocket und die Nanosatelliten.

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Los ging es dienstagmorgens um 7.45 vom Herrenberger Busbahnhof, da das ZLP mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen ist, mietete das AEROSPACE LAB einen Reisebus. Zum Glück waren die Straßen frei, so kamen wir fast eine ganze Stunde zu früh am ZLP an. Trotz unserer frühen Ankunft, wurden wir gleich hereingebeten und bekamen erst einmal in einer kleinen Präsentation die Aufgaben des ZLP erläutert, sowie eine Einführung in Faserverbundwerkstoffe, was sehr interessant für uns alle war.

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Anschließend ging es in die sehr imposante Werkshalle, wo mittels Roboter an der Automatisierung der Herstellung von Faserverbundstoffe geforscht wird. Riesige KUKA-Roboter hängen dort von der Decke und erledigen die verschiedensten Arbeiten. Wir lernten viel über Automatisierung und Leichtbau. Auch zerstörungsfreie Prüfung spielt dort am ZLP eine wichtige Rolle, so wurde extra ein eigenes kontaktloses Ultraschallprüfverfahren entwickelt.  Zum Abschluss durften wir einige derzeit am ZLP arbeitende Doktoranden und Master-Studenten ein wenig „löchern“. Doch diese interessierten sich mindestens genauso für das AEROSPACE LAB, wie wir uns für sie. Nachdem unser Wissensdurst dann aufs erste gestillt war, verabschiedeten wir uns machten uns auf den Weg zu MT Aerospace.

Die anschließende Führung durch die Werkshallen von Mt Aerospace war sehr interessant. So beeindruckte viele Schüler die Größe eines Booster-Segments der Ariane 5 besonders. Neben der Booster stellt Mt Aerospace auch Teile des Haupttanks für die Ariane 5 her und so konnten wir sehen, dass diese mittels vieler keiner Kügelchen, die auf das Teil geschossen werden, erst gebogen werden und dann anschließend zusammen geschweißt werden. Es war faszinierend, die Bauteile einer echten Rakete so nah vor Augen zu haben und zu sehen wie sie hergestellt werden.

Danach ging es mit einem kleinen Zwischenstopp bei McDonalds wieder zurück nach Herrenberg. Wir alle haben an diesem Tag viel gelernt und mitgenommen für unsere Projekte und hoffen auch in Zukunft weitere spannende Exkursionen in die Industrie der Luft- und Raumfahrt unternehmen zu können.

Ein großes „Dankeschön“ an Fabian Jaus, der die sehr gelungene Exkursion leitete.

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